Playground of Science

Die Westsächsische Hochschule Zwickau im Industriemuseum Chemnitz

Die Westsächsische Hochschule Zwickau lädt zum Kennenlernen ein.

Die Westsächsische Hochschule Zwickau, die den Beinamen „Hochschule der Mobilität“ trägt, lädt ab Ostern im Industriemuseum Chemnitz zum Kennenlernen ein. In einer 14-tägigen Schau präsentieren sich die Fakultäten mit Experimentierstationen und vielfältigen Studienarbeiten rund um das Thema Wissenschaft.

Chemnitz leuchtet

Mit freundlicher Unterstützung von eins energie in sachsen

Die Chemnitzer Esse ist heute mit ihren 302 Metern vermutlich das höchste Kunstwerk der Welt.

Vor zehn Jahren gestaltete der französische Konzeptkünstler Daniel Buren eines unserer heutigen schönsten farbigen Wahrzeichen und transformierte damit nicht nur den Chemnitzer Schornstein.

„Sobald die Dämmerung einbricht, wird diese Farbwirkung durch 168 LED-Lampen nochmals verstärkt, was den Schornstein zum neuen strahlenden Superstar der Chemnitzer Silhouette werden lässt.“ (Matthias Ehlert, stellv. Chefredakteur & Leiter Corporate Publishing/Weltkunst, 2023)

Heute begeistern die Farben Burens die Menschen - doch Chemnitz leuchtete bereits viele Jahre früher!

In der dunklen Jahreszeit widmet sich das Industriemuseum Chemnitz mit der Ausstellung „Chemnitz leuchtet“ dem künstlichen Licht. Der Mensch ist untrennbar mit dem Licht verbunden. Künstliches Licht kommt zum Einsatz, wenn das natürliche Tageslicht unzureichend ist oder wir die Nacht zum Tag machen wollen. Kunstlicht begegnet uns in verschiedenen Bereichen. Darüber hinaus wird das künstliche Licht für die Schaffung von Raumatmosphäre genutzt oder zum Hervorheben von Objekten und Personen. Sprichwörtlich rücken wir Dinge ins rechte Licht. Auch auf dem Gebiet der Werbung wird künstliches Licht zum Herausstellen und Hervorheben eingesetzt. Eine besondere Form der Lichtwerbung stellt die Leuchtreklame dar. Das Industriemuseum Chemnitz verfügt über eine umfangreiche Sammlung historischer und aktueller Leuchtwerbung aus Karl-Marx-Stadt und Chemnitz. Diese steht im Fokus der Sonderausstellung. Zu sehen sind Leuchtschriften und –motive aus der Zeit von 1960 bis 2000.

Die Ausstellung regt darüber hinaus an, sich mit Fragen, wie denen der Bedeutung des künstlichen Lichtes im öffentlichen Raum, des Energieverbrauches oder des Einflusses des Lichtes auf unsere Gesundheit zu beschäftigen. Dabei wird auch hinterfragt: Wieviel Energie verbrauchen wir aus welchen Quellen? Oder: Ist in Licht umgewandelte Energie endlich? Nicht zuletzt fragen wir uns: Wie gehen wir mit dem Thema Lichtverschmutzung um? Themen, die auch im begleitenden Veranstaltungsprogramm aufgegriffen werden.

Unterstützt wird die Ausstellung von eins energie in sachsen. Diese ist Eigentümerin der Stadtbeleuchtung in Chemnitz und betreibt 25.000 elektrische Leuchten mit mehr als 34.000 Leuchtmitteln im Auftrag der Stadt. Doch nicht nur damit trägt eins energie in sachsen zum Leuchten von Chemnitz bei.

Werdet Teil der Ausstellung und macht mit!

Liebe Chemnitzerinnen und Chemnitzer,
das Industriemuseum Chemnitz widmet sich in der Ausstellung „Chemnitz leuchtet“ dem leuchtenden Chemnitz: Leuchtreklame durch die Zeiten, elektrisches Licht in der Stadt und natürlich dem höchsten Lichtkunstwerk Sachsens: unserem Schornstein!
Wir suchen Bilder, die (elektrisches) Licht in Chemnitz durch die Zeiten zeigen. Was leuchtet(e) in Chemnitz? Zeigt uns Euer leuchtendes Chemnitz und schickt uns Eure Bilder an chemnitz@saechsisches-industriemuseum.de mit Name und einem Kontakt (Telefonnummer/Mail) für evtl. Rückfragen.

MOBILE KinderTRÄUME

Wer liebt sie nicht, die bunten Zwei-, Drei- und Vierräder?

In Zusammenarbeit mit dem Chemnitzer Kinderfahrzeugsammler Eckart Holler und dem Depot Pohl-Ströher in Gelenau gibt das Industriemuseum Chemnitz einen kleinen Einblick in über 70 Jahre "mobile Kinderwelten". Die Hollersche Sammlung umfasst über 240 Fahrzeuge. Daraus präsentieren wir mehr als 20 Highlights – von skurril bis selten. Die Ausstellungsstücke zeigen eine ungeahnte Bandbreite an Kreativität, Erfindergeist und technischem Knowhow. Kinderfahrzeuge ermöglichen einen Blick in die Alltagsrealitäten ihrer Zeit und die Entwicklungen von Mobilität, Gesellschaft und Pädagogik. Waren die ersten Fahrzeuge im 19. Jahrhundert für Kinder noch handgefertigte Prestigeobjekte, so förderten die industrielle Produktion und ein neues pädagogisches Verständnis, besonders nach dem Zweiten Weltkrieg, den massenhaften Einzug der Spielzeuge in die Kinderzimmer.
So mancher Erwachsene fühlt sich heute beim Anblick der Roller, Dreiräder und Tretfahrzeuge wieder um Jahrzehnte in seine Kindheit zurückversetzt und Kindheitserinnerungen und Kinderträume wurden wieder aktuell.

Wer wollte nicht als Kind so sein wie die "Großen", so schnell sein wie die "Großen", sich so fortbewegen wie die "Großen" …
Oft blieb es nur ein Traum …

Die Geschichte der Kinderfahrzeuge
Eckhart Holler - Sammler aus Leidenschaft
Die speziellen Horchs
Der Ferbedo (DKW) - Eigenbau
Das Herbert Steidl-Fahrzeug
Die Horch-Fahrzeuge
Das Gutbrod-Fahrzeug
Die Holländer
Die Bächtiger-Fahrzeug
Der Thunderbird und der Straßenkreuzer
Das Raketendreirad
Das Lilliput-Fahrzeug
Das Pittylein
Die MGW-Fahrzeuge