Archiviert: 15.11.2025

Metamorphosis of Workwear

Performance: Samstag, 20. September 2025, 16-17 Uhr

Ausstellung: 23. September – 14. November 2025

Performance: Samstag, 15. November 2025, 19-20 Uhr

Mit „Metamorphosis of Workwear“ präsentiert das Industriemuseum Chemnitz im Kulturhauptstadtjahr 2025 eine Performance und Ausstellung, die Kunst, Geschichte und Gegenwart eindrucksvoll miteinander verbindet.

Im Zentrum steht ein Symbol, das Generationen geprägt hat: der Blaumann. Einst Zeichen körperlicher Arbeit, wird er in diesem transnationalen Kunstprojekt neu interpretiert – als Ausgangspunkt für performative Modenschauen und gesellschaftliche Dialoge über die Fragen: Was bedeutet Arbeit heute und wie verändert sie uns?

Achtzehn internationale Künstlerinnen und Künstler aus sechs „Europäischen Manchestern“ – Chemnitz, Gabrovo, Łódź, Manchester, Mulhouse und Tampere – haben eine außergewöhnliche Modekollektion geschaffen. Ihre Arbeiten verbinden lokale Arbeitsrealitäten mit globalen Zukunftsfragen und eröffnen eine lebendige Auseinandersetzung mit Wandel, Identität und Gemeinschaft.

Arbeitskleidung, Sauna-Rituale und Industriekultur treffen auf Hightech, Upcycling und Fantasie. Alte Jutesäcke, Denim, Festivalzelte und Seide verschmelzen mit 3D-Druck, Kupferstickerei und innovativen Webtechniken. Entstanden sind hybride Formen zwischen Schutz, Protest und Spiritualität – ein Manifest für Nachhaltigkeit und Vielfalt und eine Einladung, unsere Arbeitswelt neu zu betrachten.

Die Performance „Metamorphosis of Workwear“ am 20.9., 16 Uhr, vereint Mode, Bewegung, Geschichte und Raum zu einer sinnlichen Erzählung, die Vergangenheit und Zukunft auf einzigartige Weise ins Gespräch bringt.

Das Projekt ist eine Kooperation zwischen dem Industriemuseum Chemnitz/Deutschland, dem Zentralen Textilmuseum Łódź/Polen und dem Christo und Jeanne-Claude Center in Gabrovo/Bulgarien. Weitere Projektpartner sind das Finnische Arbeitermuseum Werstas und Proforma in Manchester. Das Textildruckmuseum und der Kunstraum Motoco in Mulhouse sowie die Rogue Artists' Studios in Manchester unterstützen das Projekt.

Die künstlerische Leitung liegt bei der in Dresden lebenden Designerin und Kuratorin Wiete Sommer. Mit ihrem interdisziplinären Ansatz erforscht sie Mode als soziokulturelles Medium, das Verbindungen schafft und als Werkzeug für Austausch und Diskurs dient.


Industriemuseum Chemnitz, Zwickauer Straße 119, 09112 Chemnitz
Di–Fr, 9–17 Uhr, Sa, So + Feiertag 10–17 Uhr
24., 25., 31. Dezember und 1. Januar geschlossen
Weitere Informationen: www.industriemuseum-chemnitz.de

Pressekontakt: Almut Hertel / presse@industriemuseum-chemnitz.de

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