Strümpfe made in Sachsen

Foto: Archiv Industriemuseum Chemnitz

Hinter dem klangvollen Namen Esche verbirgt sich eine einst in Chemnitz und Umgebung weit verzweigte Unternehmerfamilie. Über 250 Jahre wirkte sie innovativ und erfolgreich im Textilmaschinenbau und in der Textilproduktion.

Die Anfänge finden sich in dem kleinen Rittergutsdorf Limbach. Dort legte Johann Esche kurz nach 1700 mit einem Seidenwirkstuhl den Grundstein der erfolgreichen Familiendynastie in Sachen Maschen.
Im 19. Jahrhundert existierten in Limbach mehrere Firmen namens Esche, die die Industrialisierung in der Region maßgeblich voran brachten. Die Strumpffabrik Moritz Samuel Esche wanderte schließlich nach Chemnitz ab und wurde dort ein Global Player der sächsischen Textil- und Industriegeschichte.