Laufmaschen

Ein Projekt der Hochschule für Bildende Künste Dresden anlässlich der Europäischen Kulturhauptstadt Chemnitz 2025 in Kooperation mit der Technischen Universität Chemnitz

Ausgehend von der Industrie- und Sozialgeschichte der Region widmet sich das Projekt dem Phänomen der Laufmasche - einer sich fortsetzenden, fehlerhaften Veränderung der Gewebestruktur von Strickwaren. Die Laufmasche wird hier zur Denkfigur und zum Sinnbild für die einzelnen Kunstwerke, wie für das Ausstellungsprojekt selbst. Die künstlerischen Interventionen sind nach dem Museum Gunzenhauser ab 6. Februar 2026 im Industriemuseum Chemnitz zu sehen. Die Werke befassen sich mit dem Material, mit Produktionsbedingungen, Fehlern und Störungen, Geschlechterrollen sowie mit gesellschaftlichen Prozessen und Transformationen.

Mit Beiträgen von Nevin Aladağ , Dorothée Billard, Patryk Kujawa § Luis Kürschner, Stefan Kovačević, Anna Lorenzana, Isabell Alexandra Meldner, Anne Marie Najderek, Nike Nannt, Josef Panda, Yelizaveta Piven, Maria del Mar Sanchez Exposito, Sery C., Isabell Sterner, Alexander Wolframm, Selin Wutzler und Studierenden des Lehrstuhls Fachdidaktik Kunst im Zentrum für Lehrkräftebildung und Bildungsforschung der TU Chemnitz.

Konzept: Susanne Greinke, HfBK Dresden